#31 Das kleine Ich – 2. Podcast

Hallo liebes Seelengeschwister,

ich freue mich, dass wir uns jetzt wieder begegnen.

Ich gehe für das Erwachen, das Erkennen wer wir wirklich sind und durfte diese Erfahrung selbst erleben. Wirklich selbst erleben, dass ich nicht der Körper bin, dass ich nicht die Gedanken bin, dass ich nicht die Gefühle/Emotionen bin, dass ich nichts mit den Geschichten in dem Lebensfeld zu tun habe.

Wie kann ich das wissen? Es geht nicht um glauben oder gelesen oder im Film gesehen.

Es geschah vor vielen Jahren, als ich in einem Seminarkreis Teilnehmerin war. Wir saßen im Kreis und jede hatte eine gestellte Aufgabe.

Ich war an der Reihe, stand auf und in dem Moment schoss ich gefühlt aus meinem Körper und fand mein Gewahrsein an der Zimmerdecke wieder. ,Irgendwie‘ bin ich dorthin gekommen.

Ich sah meinen Körper ganz klar von dort oben, sah, wie er den Kreis abschritt. Sah, dass der Körper vor jeder anderen Teilnehmerin stehen blieb, etwas sagte, was ich nicht verstand, dann wurde meist gelacht und der Körper ging zur nächsten.

Ich konnte gar nichts verstehen. Um mich war nur Stille und Wahrnehmen.

Ich war nur Stille und Wahrnehmen – ganz bewusst. Ganz bewusst bin ich die Beobachterin meines kleinen Ichs geworden, der Person, die dieses Leben erlebt. Die sich mit diesem Leben identifiziert, dem Körper, dem Denken, dem Fühlen, den Geschichten, der Vorstellung eines Ichs und der Vorstellung eines Todes. Genau ab diesem Zeitpunkt wusste ich um meine Unsterblichkeit. Ich wusste als Beobachterin des Körpers, der Person, die ich ein Ich nenne, dass mein IchGewahrSein davon unabhängig ist. Würde der Körper, den ich beobachtete jetzt sterben, würde ich weiterleben. Das ist mein Wissen. Und die Erkenntnis, die ich aus dieser Erfahrung mitnehmen durfte, kann jede/r erfahren. Auf die eigene Weise im eigenen Leben.

Wenn du Beobachter/in deines kleinen Ichs wirst, weißt du, dass du gerade aus dem Großen Ich schaust. Aus der Sicht der Träumerin auf die Geträumte. Und das ist ein Bewusstseinssprung, wie jede out of body Erfahrung, die uns wissen und erwachen läßt.

Das ist der Schritt vom Objekt der Wahrnehmung, vom Geträumten, zum wahrnehmenden Subjekt, dem Träumer.

So sprach schon Buddha – und er sagte auch: „Das Ich ist fiktiv.“

In meinem #2 Podcast, der ab dem 13.12.21 zu hören ist, gehe ich zur Vertiefung auf das kleine Ich ein. Es geht darum, es immer mehr bei sich selbst zu erkennen, liebevoll zu entdecken und liebevoll anzunehmen als das, was es ist.

So kommst du mehr und mehr in das Schauen aus dem Großen Ich, dem Beobachter/in. Als Beobachter/in nehmen wir nichts mehr persönlich und steigen aus der Rolle des kleinen Ichs aus, das vieles persönlich nimmt, auch wenn die Person/das kleine Ich gar nicht gemeint ist.

Ursache für Leiden aller Art findet sich im kleinen Ich mit seinen Problemen, Verstrickungen, Überlegungen, Widerständen……………….Schmerzen.

Das ist die größte Reise, die ein Mensch unternehmen kann. Vom Verstand zum Herzen.

Im Großen Ich, gleich hinter dem kleinen Ich, dem kleinen GedankenIch, gibt es all diese Eigenschaften, Bedürfnisse und Verquerungen nicht.

Dort ist nur Stille und Wahrnehmen – unser Naturzustand.

Und erinnere dich: Wir sind jetzt und hier in unserem Leben das kleine Ich und das Große Ich – gleichzeitig. Das gilt es zu erkennen – anzuerkennen.

Danke für dein DaSein, viel Freude beim Erfahrungs Schritt vom kleinen Ich zum Großen Ich.

Bis nächsten Montag

Deine
AuraUmai

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